Noch einmal ist eine Pipeline in Venezuela geplatzt, diesmal im Bundesstaat Anzoátegui...eigentlich hat das Problem schon vor zehn Tagen begonnen. Der Guanipafluß ist 320 Km lang und mündet in den Golf von Paria. Betroffen sind vor allem die Kariña-Indianer.
Monday, 27 February 2012
Autocrat Chávez, pity and the election gambit
By analysing the following chart you can see how Chávez's disease can be "benefitial" to his campaign.
Henrique Capriles, the newly selected candidate for the alternative forces, is hardly known outside Venezuela by anyone but those a priori interested in Venezuela. Chávez is known by most kids in Belarus or Russia. It is natural Capriles has fewer twitter followers (over 600 thousand) than the military caudillo (who has about 2.6 million followers). Still, in the last couple of weeks Capriles started to get more followers per day than Chávez...until the day when the latter announced yet again that he had "a lesion where his cancer was". Now Chávez is capitalizing on the pity effect, as Duquenal documented.
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Saturday, 25 February 2012
The Chinese are going for gold in our jungles
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| 中国中信集团公司, get use to it |
Chávez himself has given a concession for a hugely important gold mine - Las Cristinas - to the Chinese corporation CITIC with shortly before leaving for Cuba to be operated yet again. Las Cristinas is located close to El Dorado, not far from the border with Guyana, in a territory the British invaded in the mid of the XIX century.
Now the Chinese company that is building houses for Venezuelans who apparently can't build houses, the same Chinese company that has become one of the main providers of equipment for oil production, is going to be in charge of getting gold from the territory of the Pemon indians. They just got in time to get that concession from Chávez before that uncertain trip of his.
The military caudillo had expropriated Las Cristinas from Cristallex some time ago. Journalist Bodzin had written a lot about the mine (see for instance, here).
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| There was no Parima Lake with gold as Spaniards thought, but there is El Dorado and it only hurts and destroys |
In 2010 Cristallex had made a strategic partnership with the Resource Subsidiary of China Railway Engineering Corporation, I suppose trying to get a "non imperialist player" on the game. That didn't move forward. The Russian Rusoro also had intentions to go into the business (dating back from 2009), but after yet a new empty declaration of "nationalization of mining resources" in 2011 it pulled out. I say it was an empty declaration because in reality there has been a law since Colonial times stating earth resources belong to the State and can only be given on concession...Rusoro may have really given up because they realised Chávez does "lo que le da la gana". For a time they did have some hope they could exploit Venezuela's most promising gold mine.
I had always a very bad feeling about the work of mining companies in one of the most delicate natural reserves of the world. Stay tuned. The Chinese are in.
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Thursday, 23 February 2012
Selbst die Bildungsministerin schläft ein, Chávez fliegt nach Kuba
Bildungsministerin Hanson muss einschlafen, während der Militär Chávez seine letzte Rede hält. Das war während einer "Cadena", einer Ansprache, die per Gesetz von allen Radio- und Fernsehsendern übertragen werden muss. Der Caudillo fliegt morgen nach Kuba, um sich wieder operieren zu lassen. Er wird dort über fünf Tage lang bleiben, sehr wahrscheinlich viel länger. Der Vizepräsident, Jaua, erklärte heute, der Präsident ist gar nicht amtsunfähig, nie, nicht mal einen Tag lang.
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Tuesday, 21 February 2012
Chávez and Twitter
Venezuela's president twitted
98 times in August of 2011,
30 times in September,
10 times in October,
9 times in November,
4 times in December,
3 times in January and
0 times in February up to now.
What's the matter?
The Chávez-controlled site of the National Assembly says there are 200 state employees checking out what people ask to Chávez' twitter account, as Venezuela's government is so screwed up everything has to be "delegated" to the head of state. I wouldn't be surprised if some of the tweets "by Chávez" are from an authorized employee, but so far, that is not happening either.
Is Chávez tired or is he really sick and no one has thought about letting an employee pretend to be Chávez?
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Saturday, 18 February 2012
Über wie Chávez Hass schürt und die Volkswirtschaft zerstört
Am 16.2.2012 wandte sich Chávez während einer öffentlichen Ansprache an Capriles, den Kandidat der alternative Kräfte. Der Caudillo sagte:
Eine meiner Ausgaben, Minderwertiger, Entschuldigung, Herr Minderwertiger, ist, Deine Maske wegzunehmen. Denn wie auch immer Du Dich maskieren magst, Minderwertiger, hast Du einen Schweineschwanz, Schweineohren, was noch? Schweineohren...wie war's? Du schnarchst wie ein Schwein...Du bist ein Schwein, ein Schwein, also maskier Dich nicht, maskier Dich nicht, Minderwertiger...je mehr Du Dich maskierst, desto öfter wirst Du mir begegnen, jeden Tag dieser Welt, Du wirst mich nicht vermeiden können...Du wirst die Konfrontation mit Chávez nicht vermeiden können, denn es ist die Konfrontation mit den Patrioten, mit dem Vaterland, mit der nationalen Würde"
Chávez ist, laut Prof. Dr Zeuske von der Universität Köln, kein Caudillo, sondern ein linker Nationalist. Na ja...das sagt ein deutscher Historiker, der in der DDR aufgewachsen ist.
Capriles ist katholisch aufgewachsen, er ist aber auch jüdischer Herkunft. Und so hat der Nationale Runkfunk - völlig unter Kontrolle der Chávez-Anhänger, mehrmals antisemitische Beschimpfungen über ihn gemacht. So wie hier, wo ein Adal Hernández Capriles u.a. als Faschist bezeichnet. Capriles wird gleichzeitig mit dem Opus Dei, mit Zionisten und mit white supremacists in Verbindung gebracht.
Judenfeindlichkeit ist nicht sehr verbreitet in Venezuela. Sie prägt aber besonders stark viele Anhänger des Chavismus. Unten könnt Ihr ein Bild sehen, das ein Chávez-Anhänger im Facebookkonto von Venezolana de Televisión hochgeladen hat. Es zeigt einen sehr grossen Chávez und einen kleinen Capriles mit einem Hakenkreuz am Arm. Die Grosseltern von Capriles Mutter wurden in Treblinka umgebracht.
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| Antisemitische Karikatur im Facebookkonto des öffentlichen -pro-Chávez- Senders VTV, bis dato noch nicht gelöscht |
Und wie können Venezolaner das dulden?
Hier gehe ich zu einem anderen Thema: El Universal hat den letzten Bericht der von der Regierung nun völlig abhängigen Zentralbank kurz analysiert. Die Veröffentlichungen dieser Bank sind seit Jahren sehr lückenhaft. Trotztdem kann man einiges einsehen - wenn man Augen hat.
Die Einfuhren sind zur Zeit so hoch wie seit 4 Jahren nicht mehr - kein Wunder, wenn ein Erdölfass über $100 kostet. Die Produktion von solchen wichtigen Produkte wie Mais und Soja ist stark gesunken. Die Arbeitstätigkeit auf dem Land sinkt auch weiter. Es gibt aber keine genaue Zahlen, das meiste steht unter "Restposten".
Da es weniger produziert wird, mangelt es an mehr Produkten. Da es eine Währungskontrolle gibt, muss die Regierung immer wieder eine bestimmte Anzahl Dollars für die Einfuhr vieler Lebensmittel zur Verfügung stellen. Im Januar waren das $600 Millionen, viel mehr als 12 Monate davor. Venezuela hat seit vielen Jahrzehnten vieles, auch Lebensmittel, importiert. Nie war das Land aber so vom Ausland für die Produktion von solchen Produkten wie Mais oder Bohnen abhängig.
35% der Einfuhren wurden vom Staat gemacht. So hat die Chávez-Regierung hundertausende Haier-Waschmaschinen und Haier-Kühlschränke für sein Program "Vom guten Leben" importiert und viel billiger verkaufen können als "die Schweinkapitalisten".
Ein Cousin von mir ist ein kleiner Bauer. Er kann seine Orangen kaum mehr verkaufen. Auch wenn die Orangen der Küstenregion Venezuelas so lecker sind und sie so leicht wachsen, sind sie teuerer als die, die man aus den USA importieren kann. Der Bolívar - das ist unsere Währung, denn alles heisst Bolivar in Venezuela - ist stark überbewertet. Und was sagt die Chávez-Regierung dazu? Dass alles wegen des Kapitalismus ist. Entwerten wird die Regierung noch nicht. Sie kann es nicht tun.
Der Chávez-Staat gibt aus, was das Zeug hält. Es geht um die Oktoberwahlen. Die meisten Venezolaner, seit Jahrzehnten vom Erdöl abhängig, wissen nicht, woher der Reichtum kommt. Bis Oktober wird der Staat so viel Ausgaben machen wie nur möglich, auch wenn die sehr schwache Wirtschaft weiter geschwächt wird, auch wenn die Infrastruktur weiter untergeht.
Es geht voran mit der "Rhewoluzion". "Hasta la victoRia siempRe", wie manche Eurokinder immer noch sagen.
Monday, 13 February 2012
The military government in Venezuela and a banana 1984
Do you remember 1984's Newspeak? That is what I thought of when I read the following tweet, written by one of Chávez's most notorious honchos, Diosdado Cabello, another military coup monger from the Llanos:
"The candidate of the Venezuelan people is Hugo Chávez. Chávez is the People, is happiness, is peace, is solidarity, is love, is socialism, is fatherland"
"El candidato del pueblo venezolano es Hugo Chávez, Chávez es Pueblo, es alegría, es paz, es solidaridad, es amor, es socialismo, es patria"
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