Sunday, 11 December 2011

Chávez-Anhänger und der Universitätsbrand

Chávez-Anhänger können, soviel sie wollen, die öffentlichen Universitäten nicht unter ihrer Kontrolle bringen. Die Studenten wollen sie nicht. Und so verlor der Chavismus - schon wieder- die neusten Wahlen für den Studentenrat der Universidad Central de Venezuela. Der Kandidat der Regierung, Kevin Ávila, hat nur 500 Stimmen bekommen, während die anderen drei Kandidaten etwa 7700 Stimmen erzielt haben.

Wie haben die Chávez-Anhänger dann reagiert? Sie sind auf ihren Motorädern in die Universität eingedrungen, sie haben die Studenten angegriffen, die Stimmanlagen zerstört und den Eingang der Aula Magna in Brand gesteckt.

Ihr könnt damit rechnen, dass die Chávez-Anhänger weiterhin diese Einstellung haben werden.

Mehr Infos auf Englisch hier

Tuesday, 6 December 2011

Angela Merkel sagt, sie wird den Sieger der Bundestagswahlen von 2012 anerkennen


Stellt Euch vor, die Merkel würde plötzlich eine Pressekonferenz halten und dort ausländischen Journalisten mitteilen, sie wird den Sieger der Kanzlerwahl im nächsten Jahr anerkennen, wer auch immer das sein mag. Stellt Euch vor, sie fügt folgendes hinzu: Fragt mal die SPD, fragt mal die Grünen, ob sie in der Lage sind, das zu sagen, was ich Euch jetzt gesagt habe". Würdet Ihr da kein mulmiges Gefühl haben?

Heute hat der venezolanische Caudillo Hugo Chávez genau das gesagt. Müssen wir Venezolaner "danke" sagen? Hat's er nötig?

Seltsame Demokratie haben wir.

Saturday, 3 December 2011

Venezuela, 1920

In the map* below you can see per each state of Venezuela the amount of citizens per pupil for the year 1920.

So: in Zulia, to the West, 1 out of 23 inhabitants was a pupil. Considering the age distribution of Venezuela back then, it means just a tiny minority of children was going to school. In the Llanos the situation was much worse, though. In Barinas, for instance, only 1 out of 105 persons was at that moment going to school. In the Delta (to the East), it was only 1 out of 113. The average child had almost 5 more chances to be attending school if he was living in or around Caracas, Valencia or Maracaibo than in the Llanos or many other places. And still most were not going to school. Only my maternal grandmother, living close to Valencia, went to school - for two full years. My other grandmother was illiterate and my grandfather had a similar education as my maternal grandmother - who was single parent.

The situation improved a lot after 1940, specially quantitatively. My parents, like most others, profited from that. Still, the difference between the average level in Caracas and a few other places and the "countryside" was and still is enormous. And what many people don't understand: that "countryside" is now full of middle-size cities. It's no longer just rural but home to millions...and it keeps being extremely backward.




*I derived this data from this fascinating German book compared with Venezuela's census for 1920.

Thursday, 1 December 2011

Venezuela, just second worst

Today Transparency International produced its yearly report...and Venezuela takes a specially place in the American continent  one more time. And uet: we are just second worst. Haiti beat us to it.



You can check it out here.

Thanks to our "revolutionary" Bolivarianos.

Venezuela is more corrupt than 171 other countries now.

Scarlet star

The Guzmania lingulata is a plant you can find in tropical Central and South America, including Venezuela. Guzmania is a genus called after Anastasio Guzmán, a Spanish scientist of the XVIII and start of the XIX century.

Ist Chávez bescheuert und durchgeknallt?

Unsere kleine Umfrage ergab folgendes: 

88% von Euch denkt, dass der Militärcaudillo Chávez tatsächlich  grosse psychiatrische Probleme hat 
8% denkt das nicht
4% hat keine Ahnung. 

Natürlich war diese Umfrage nicht gerade wissenschaftlich, man hat aber schon einen Eindruck über das, was Deutschsprachigen über den geistigen Zustand unseres Präsidenten denken.

Ob er so krank ist oder nicht, hat er immer noch eine sehr kräftige Waffe: Erdölgelder ohne Kontrolle. Wie der Blogger Miguel und andere herausgefunden haben, hat die venezolanische Regierung Verträge mit China abgeschlossen, wonach Erdöl an die Asiaten verkauft werden, um Darlehen so schnell wie möglich zu bekommen. Ein grosser Teil des Geldes wird dann ohne jede Aufsichtskontrolle von Chávez selbst benutzt. Das Geld wird nämlich zu einem Fond geschickt wird, der nur von der Zentralregierung verwaltet wird. Das Gesetz sagt, dass  die Nationalversammlung die Verwendung der Erdöleinkommen bewilligen muss, was hier nicht passiert. Ein Teil dieser Ressourcen geht an das Programm "Misión del Buen Vivir", Mission des Guten Lebens, das Venezolaner billige chinesische Geräte verkauft. Es handelt sich um Milliarden Dollar.

Die venezolanische Regierung wollte eigentlich ein Darlehen von über 100 Milliarden Dollar von den Chinesen, wie man nun aus einigen Dokumenten entnehmen kann. Die Ausländer haben darüber nur gelacht. Man fragt sich, wie schlecht die gegenwärtige venezolanische Regierung sein kann, um während eines solchen Erdölbooms - der längste in unserer Geschichte - so viele Darlehen nötig zu haben.

Wahlen sind Wahlen und die Militärs können sich gar nicht leisten, viele Stimmen zu verlieren. Es geht einfach nicht.